UNSER GLÜCKSBRINGER

Das Auge der heiligen Lucia

Eine Spirale, die einem Auge gleicht und wacht. Auf Korsika schenkt man sie denen, die man schützen möchte.

EMPLACEMENT PHOTO — Bague ou pendentif œil de Sainte-Lucie, spirale bien visible, fond clair.
ZWEI ERZÄHLUNGEN, EIN GLÜCKSBRINGER

Der Glücksbringer aus dem Meer

EMPLACEMENT PHOTO — Gros plan sur la spirale d'un œil de Sainte-Lucie.
GLÜCK UND SCHUTZ

Zuerst das Glück, dann der Schutz

Das Auge der Heiligen Lucia ist zuallererst ein Glücksbringer: Die Tradition traut ihm zu, Glück und Wohlstand anzuziehen — man trägt es bei sich, steckt es ins Portemonnaie, schenkt es denen, die man liebt.

Auf Korsika, wo man sich vor dem ochju hütet — jenem neidischen Blick, auch einem unabsichtlichen —, dient es zugleich als Schutzschild: Zusammen mit der roten Koralle ist es der traditionelle Glücksbringer der Insel.

Eine schöne Geschenkidee: ein Objekt, das eine Geschichte erzählt und über seinen Träger wacht. Steht eine Taufe an, schenkt man gern ein Auge der Heiligen Lucia oder eine rote Koralle — die beiden Glücksbringer der Insel, mit derselben Absicht: über den zu wachen, der sie empfängt.

WAS UNS UNTERSCHEIDET

Zwei Augen — und wir sagen Ihnen immer, welches welches ist

Es gibt zwei verschiedene „Augen“, und wir verkaufen beide — und sagen es deutlich. Viele Händler geben das häufigere Shiva-Auge als ein mediterranes aus. Wir tun das nicht: Es ist eine Frage der Redlichkeit, und genau das unterscheidet uns.

EMPLACEMENT PHOTO — Œil de Sainte-Lucie de Méditerranée (orangé, allongé)

Mittelmeer

Das traditionelle korsische Auge, das begehrteste: eher länglich, die Spirale ins Orange gehend, und ziemlich selten.

EMPLACEMENT PHOTO — Œil de Shiva du Pacifique (gris-vert, bombé)

Shiva-Auge (Pazifik)

Dicker und runder, in Grau-Grün-Braun-Tönen. Leichter zu finden. Ebenso ein Glücksbringer — wir sagen Ihnen schlicht, welches welches ist.

EMPLACEMENT PHOTO — Œil de Sainte-Lucie monté sur argent ou plaqué or.
GUT ZU WISSEN

Weder ein Stein noch eine Muschel

Das Auge der heiligen Lucia ist ein Operculum: die kleine kalkige „Tür“, die eine Meeresschnecke zum Schutz hinter sich schließt. Das mediterrane stammt von der Rauen Sternschnecke (Bolma rugosa). Poliert zeigt es seine Spirale — daher der Name und der Ruf als Glücksbringer.

Kein Tier wird allein für das Operculum entnommen. Manche werden am Strand angespült aufgesammelt, andere stammen von Schnecken, die wegen ihres Fleisches gefischt werden. In beiden Fällen ist das Operculum das, was bleibt, wenn das Gehäuse leer ist.

Die Augen sind auf Silber, Goldauflage, vergoldetem Messing oder Stahl gefasst. Es ist ein organisches Schmuckmaterial: Wir nennen es niemals „Edelstein“.

Der ausführliche RatgeberDie Probe massiv gegen hohl, und die Tabelle, die Mittelmeer und Pazifik unterscheidet.

Das mediterrane, das begehrteste, stammt von unseren Küsten: Die Balagne spült sie wenige Kilometer von hier an den Strand. Ein Glücksbringer der Seeleute, ganz in der Nähe entstanden. Das Aufsammeln ist allerdings nicht erlaubt: Die Küste und was sie anspült gehören zum öffentlichen Gut.

NACH DEM KAUF

Nichts zu tun, oder fast

Es ist auf Glanz poliert; mit der Zeit kann es eine leichte Patina ansetzen — und diese Patina gehört zu seinem Reiz. Sie müssen nichts Besonderes tun.

Häufige Fragen

Nein — es ist ein poliertes Schneckendeckelchen (Operculum). Wir bezeichnen es nicht als Edelstein.

Das ist ein Shiva-Auge aus dem Pazifik — ebenso ein Glücksbringer. Das mediterrane geht dagegen ins Orange.

So will es die Tradition: zuerst ein Glücksbringer — er soll dem, der ihn bei sich trägt, Glück und Wohlstand bringen — und ein Auge, das gegen den bösen Blick wacht. Man verschenkt ihn als Glücksbringer, der eine Geschichte erzählt.

IN CALVI

Wählen Sie Ihres in Calvi

Wir zeigen Ihnen den Unterschied zwischen beiden, mit der Hand auf der Spirale.

1 rue Clemenceau, 20260 Calvi
04 95 56 60 24 · @ebellecose_calvi

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